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All auctions / Arts & Graphics / Raczynski, Athanasius Graf â Blick auf den Ponte Vecchio in Florenz


Blick auf den Ponte Vecchio in Florenz. Feder in Schwarz über einer leichten Bleistiftvorzeichnung und Aquarell. 18,5 x 24,8 cm. Signiert und datiert "A. Raczynski Xbre 1828", auf dem Untersatzbogen wohl von anderer Hand bezeichnet "Cte. Raczinski Florence 1829". Der aus dem polnischen Hochadel stammende Graf und Diplomat Athanasius Raczynski war eine herausragende Persönlichkeit im geistig-kulturellen Leben der preuÃischen Residenzstadt Berlin. Auf seinen ausgedehnten diplomatischen Reisen durch die Metropolen Europas verwendete Raczynski einen GroÃteil seines stattlichen Vermögens zum Aufbau seiner Gemäldesammlung. Seit 1814 längere Zeit in Paris ansässig, bereiste der Graf in der Folgezeit Frankreich, Deutschland, die Schweiz und Italien. 1834 lieà sich Raczynski schlieÃlich dauerhaft in Berlin nieder und erwarb das Stadtpalais Unter den Linden 21, wo er eine allgemein zugängliche Galerie für seine Bildersammlung eröffnete. Bereits zehn Jahre später waren gröÃere Räumlichkeiten erforderlich, um die Sammlung zu beherbergen. Eigens zu diesem Zweck überlieà König Friedrich Wilhelm IV. dem Mäzen ein Grundstück am Königsplatz, wo der Schinkelschüler und Architekt Heinrich Strack zwischen 1842-44 den "Palais Raczynski" errichtete. Bereits 1874, im Todesjahr des Grafen, musste der markante klassizistische Bau dem Neubau des Reichstages weichen. Raczynskis Sammlung deutscher Malerei der Spätromantik bildete anschlieÃend den Grundstock für das Nationalmuseum in Posen, während weitere Werke in die Sammlung der neugegründeten Berliner Nationalgalerie sowie der Gemäldesammlung übergingen, darunter beispielweise Sandro Botticellis Meisterwerk Madonna mit acht singenden Engeln.Wie viele Persönlichkeiten des damaligen geistigen Lebens war Raczynski nicht nur ein angesehener Diplomat, sondern auch ein verdienstvoller Kunstschriftsteller und begabter Zeichner. Die vorliegende Impression des Ponte Vecchio in Florenz besticht durch die Originalität der Auffassung. Aus einer schrägen Perspektive heraus hat der dilettierende Künstler das über Jahrhunderte gewachsene Konglomerat von Baukörpern detailgetreu erfasst. Kein Mensch bevölkert diesen Mikrokosmos, auf jegliches anekdotische Element ist verzichtet worden.
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ALFRED PROESSDORF (1882-1925), FÖRBUDSAFFISCH, 1922, ”Vill du ofrihet
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FRANCIS BACON, DERRIÈRE LE MIROIR, Francis Bacon, nr 162, innehållande
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KJELL LEANDER ENGSTRÖM (1914-1979), "Snorajokk. Björkliden", signerad
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