Jakob Müller Antiquitäten

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Exzellente große Bouillotte-Lampe „à la Grèque“, Frankreich, Ende 19. Jh.

Große feuervergoldete Bronze-Bouillotte-Lampe "à la Grèque": der Lampenschaft, welcher auf einem tellerartigen Rundfuß mit ornamental durchbrochenem Rand ruht, ist verziert mit drei weiblichen, teils dunkelgrün patinierten Hermen griechisch-klassizistischen Stils, darüber befinden sich drei Leuchterarme in Form eines Füllhorns, welche die Kerzentüllen tragen. An der langen Mittelstange mit bekrönendem Adler, dem "Aigle Autrichien" der höhenverstellbare Schirm aus dunkelgrün bemaltem Metall. Das Motiv der um einen Leuchterschaft gruppierten klassizistischen weiblichen Hermen geht zurück auf Entwürfe Quentin-Claude Pitions (ca. 1725-1777), dem Hauptlieferanten des französischen Hofes für Bronzen, die er für Marie Antoinettes Cabinet de la Méridienne" lieferte. Ungewöhnlich große und in ihrer Gestaltung außergewöhnliche Bouillotte-Lampe. / Large 19th century ormolu Bouillotte lamp 'a` la greque', the shaft decorated with three femal busts ‘a` la greque‘ supporting cornucopiae-formed branches with foliate and nozzles. The shaft is partly patinated adding a beautiful contrast to the ormolu gilding. The whole is raised on a finely and intricately pierced gilt-bronze circular base. Original tole lamp shade adjustable in height and with its original green and gold painted surface decoration. The design of the ancient female Greek busts (and charming feet) derives from the designs of Quentin-Claude Pitoins, principal supplier of bronzes d’ameublement to the court (circa 1725-1777). He supplied those designs for the 'Cabinet de la Me´ridienne' built for Marie- Antoinette in Versailles in 1781. See: Ottomeyer/Pro¨schel, Vergoldete Bronzen, Munich 1986, Volume I, p. 151 and 286 f, fig. 4.15.1Read more

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Exzellenter Satz von vier Mahagoni-Fauteuils in der Art des Henri

Satz von vier Mahagoni-Armlehnsesseln oder Fauteuils in der Art von Henri Jacob (1753-1824, Meister ab 1779) rechteckiger, am oberen Abschluß nach hinten gebogener Rückenlehne, gerade ansetzenden, auf Balustersäulchen ruhenden Armlehnen. Rückenlehne und hintere Vierkantbeine gehen in einem eleganten konvexen Schwung ineinander über, während die Vorderbeine entsprechnd der Armlehnrast als gedrechselte Balustersäulchen gearbeitet sind. Die Fauteuils wurden im zeitgenössischen Stil des Directoire unter Verwendung des MANUEL CANOVAS-Stoffes Nura (4784-43) neu aufgepolstert und bezogen. Durch den leuchtend grünen Bezug erhält der Satz eine moderne Frische, sod aß er sich sowohl in ein klassisches als auch in ein modernes Ambiente hervorragend einfügt. Wir bieten neben diesem Vierer-Satz ein gleichartiges Paar Fauteuils an, wodurch sich er sich auf einen Sechser-Satz aufstocken ließe. Vgl: Pierre Kjellberg: Le Mobilier Francais du XVIIIe Siècle, Paris 2008, p. 475-479, fig. 478B; De Grandry/O. Nouvel-Kammerer/J. Leris-Laffargue: Mobilier Directoire, Consulat, Empire, Restauration, Louis-Philippe, Napole´on III, Années 1880, Issy-les-Moulineaux, Paris 2010, p. 27 / A set of four Mahogany armchairs or Fauteuils, in the manner of Henri Jacob (1753-1824, maitre 1779), with a rectangular plat back, its top wrapped, with flat armrests with rosettes supported by balustrades that are connected with the tapering balustrade legs. The posterior saber legs extend in Etruscan style. The chairs are made of solid mahogany and its French polished surface brings forth the depth of its colour and beauty of its grain. The set of chairs is newly upholstered with a high quality green satin by Manuel Canovas (Nura 4784-43). The mahogany together with the vivid green satin can be a striking feature in any interior, a bold colour scheme was in fashion during the Empire period, bright and intense colors were applied in upholstery as well as in draperies and carpeting. A further pair of identical armchairs upholstered with the same green satin is available on 1stdibs. Comparative literature: Pierre Kjellberg: le Mobilier Francais du XVIIIe sie`cle, Paris 2008, p. 475-479, fig. 478b. De Grandry/O. Nouvel-Kammerer/J. Leris-Laffargue: Mobilier Directoire, Consulat, Empire, Restauration, Louis-Philippe, Napole´on III, Anne´es 1880, Issy-les-Moulineaux, Paris 2010, p. 27Read more

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Hübscher Deckenleuchter im Louis-XVI-Stil mit Jagdhorn-Dekor, Maison

Hübscher dreiflammiger, elektrifizierter Deckenleuchter in Form von drei Jagdhörnern, die an einer Draperie mit Schleifendekor aufgehängt sind. Der Leuchter wurde in Anlehnung an französische Louis-XVI-Vorbilder von der exquisiten Pariser Manufaktur Maison Baguès in der ersten Hälfte des 20. Jh. gefertigt und ebsteht aus fein ziselierter Bronze. Seit seiner Gründung im Jahre 1860 durch den Metallarbeiter Noel Baguès steht der Name Maison Baguès für exzellente Luxuswaren insbesondere in der Beleuchtungssparte. War die Manufaktur zunächst vor allem für die Fertigung von feinem liturgischem Gerät bekannt, erweiterte sie bis 1880 ihre Produktion auf luxuriöse Kronleuchter und Wandappliken. Nach dem Tode Noel Baguès wurde das Unternehmen von seinem Sohn Eugène und dessen Söhnen Victor und Robert weitergeführt und konnte sich durch die exzellente Qualität und das exquisite, elegante Design seiner Erzeugnisse die Gunst einer besonders gehobenen Klientel sichern. So sieht man Beleuchtungen des Hauses Baguès u.a. im Hotel George V in Paris oder im Savoy in London. Auch heute noch zählen Kronleuchter und Wandappliken des Hauses zu den meistgesuchten ihrer Art. /A bronze three-light 'hunting horn' chandelier made by Maison Baguès. The central baluster in the shape of drapery issuing three bugle-form arms terminating in circular wax pans and candle-form lights, each light surmounted by a small lampshade. Since its establishment in 1860, the Maison Baguès has been an emblem of French sophistication in luxury lighting design. The master metalsmith Noel Baguès founded the company as specialists in liturgical bronzes, but by 1880 the company had expanded into the production of bronze light fixtures in response to the development of electrical lighting. Carried on by Noel’s son Eugene and grandsons Victor and Robert, Maison Baguès continued to progress. Noted for their high end hand crafted work, such as complex carved sconces and hand-strung crystal chandeliers, Maison Baguès appealed to an elite clientele. Its products have been featured in luxury hotels like Paris's George V and the Savoy in London.Read more

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Ausgefallene Bouillotte-Lampe mit Marine-Motiven, Frankreich, ca. 1860

Ausgefallene zweiflammige Bouillotte-Lampe mit nierenförmiger Holzbasis, die von einer feinen Balustergalerie aus Messing umrandet wird und mit einer romantischen Landschaft bemalt ist. Neben zwei eierförmigen Tintenfässchen ist auf diesem die Metallhalterung der Leuchterarme und des ovalen Metallschirms montiert, der vorder- und rückseitig Medaillons mit Segelschiffen auf dunkelgrünem Fond zeigt und von der bronzenen Figur eines Delphins bekrönt wird. Nicht elektrifiziert. Bouillotte war ein mit Poker vergleichbares Kartenspiel, das im ausgehenden 18. Jh. bis ins 19. Jh. hinein in Frankreich sehr beliebt war: speziell für dieses Spiel entwickelte man den typischen runden Bouillotte-Tisch mit umlaufender Galerie sowie die passende Lampe mit ebensolcher Galerie und verstellbarem Lampenschirm. Unsere Bouillotte-Lampe besticht durch Ihren ungewöhnlichen maritimen Dekor und verleiht auch einem modernen Ambiente einen ganz besonderen Charme. A 19th century green bouillotte lamp displaying hand-painted sailing boats on the shade and a neatly painted landscape with a castle ruin both on the kidney-shaped base and on the two ovoid tole inkwells. A rare and delightful lamp retaining its original patina and distinct charm. Bouillotte is a card game similar to poker that was very popular in France during the late 1700s and into the 1800s. Players sat at a round table with a gallery edge that was lighted by this special lamp.Read more

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Exquisite Vitrine/Bibliothek im Transitions-/Louis XVI-Stil, Frankreich

Ausgesprochen elegantes Vitrinen- oder Bibliotheksmöbel im sog. Transitionsstil, dem Übergang von Louis XV zu Louis XVI., gefertigt in der Mitte des 19. Jh. Hochrechteckiger, zierlicher Korpus mit geringer Tiefe und halb verglasten Türen auf kurzen, leicht nach außen geschwungenen Füßen. Die vorderen Kanten sind rund geführt, der obere Abschluß leicht konvex eingezogen zur Abdeckplatte. Die Fronten und Seiten zeigen eine wunderbare Spiegelmarketerie aus Rosenholz in Veilchenholz-Rahmungen. Effektvolle Akzente setzen die Bronzeapplizierungen – und leisten, die teilweise noch der Formensprache des Rokoko, teilweise schon dem kommenden Klassizismus verpflichtet sind. Im Inneren birgt die Vitrine/Bibliothek drei herausnehmbare und stufenweise verstellbare Ablageböden mit passend furnierter Front. Der Meister dieses Möbels scheint sich an Vorbildern des bekannten französischen Ebenisten Bon Durand ( Meister ab 1761) orientiert zu haben und hat ein ausgesprochen elegantes Möbel von höchster Qualität geschaffen, das sich hervorragend in ein zeitgemäßes, gehobenes Ambiente einfügt. Vgl.: Pierre Kjellberg: Le Mobilier Francais du XVIIIe Siècle, Paris 2008, p. 334, fig. b. /A 19th century Napoleon III Kingwood and Amaranth Vitrine/ Bibliotheque in the Louis XV/XVI transitional style, the veneered top above an arched cornice with central and corner gilt bronze mounts, enclosed by a pair of glazed quarter veneered panel doors framed with bronze banding and fitted with shelves, between rounded corners decorated with Fine gilt bronze mounts, a shaped apron, on short swept legs in foliate sabots. The arched cornice forms a plinth for exhibiting a sculpture or a similar artefact. This bibliotheque appears to be modelled on the work of the French ebenist Bon Durand (Maître 1761). Here a 19th century version of the transitional style executed in the highest quality. A stunning, representative piece of furniture ready to be part of a sophisticated interior. Comparative Literature: Pierre Kjellberg: Le Mobilier Francais du XVIIIe Siècle, Paris 2008, p. 334, fig. b.Read more

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